Im Wahlfach „Schach“ trafen Schülerinnen und Schüler mit unterschiedlichen Vorkenntnissen aufeinander – von Anfängerinnen und Anfängern bis hin zu fortgeschrittenen Spielerinnen und Spielern. Zu Beginn wurde der Kenntnisstand der Schülerinnen und Schüler erfasst, um die unterschiedlichen Vorkenntnisse in der Gruppe einschätzen und passende Spielgruppen bilden zu können. Darauf aufbauend wurden die grundlegenden Regeln gemeinsam erarbeitet und gefestigt.

Im weiteren Verlauf stand das kooperative Spielen im Mittelpunkt. Durch die Einteilung nach Spielstärke entstanden passende Begegnungen, in denen alle auf ihrem Niveau gefordert wurden. Die weniger erfahrenen Schülerinnen und Schüler profitierten von den Erklärungen und Hinweisen der Fortgeschrittenen, während diese durch das Erklären ihr eigenes Spielverständnis vertiefen konnten. Ergänzend wurden kooperative Spielformen wie „Hand & Brain“ eingesetzt sowie Varianten wie „Chess960“ kennengelernt,bei dem flexibles Denkenund das Verständnis grundlegender Ideen stärker im Vordergrund stehen als das Zurückgreifen auf vorbereitete Eröffnungskenntnisse.

Zusätzlich wurden regelmäßig Schachrätsel bearbeitet, die sowohl von der Lehrkraft als auch von den Schülerinnen und Schülern selbst eingebracht wurden. Diese wurden gemeinsam analysiert und gelöst und boten eine weitere Möglichkeit, taktisches und strategisches Denken spielerisch zu fördern.